habidere & berg heil! beim adventure nature

Do

19

Jan

2012

360° Pano vom Schneeschuhlaufen

Die letzten Tage waren auch zum Schneeschuh laufen ein Traum - besonders interessant, wenn der Vormittag im Büro verbracht wurde und so kaum noch eine lohnende Schitour bei Sonnsnschein drin war.

Vormittag im Büro und schönstes Wetter - schlechte Karten, um eine Schitour zu unternehmen - UND für den nächsten Tag ist schlechtes Wetter angesagt.

 

Retten, was zu retten ist, war meine Devise. Also am Nachmittag freinehmen und Schneeschuhwandern mit Gattin Brigitte. Damit die Anfahrtszeit nicht zuviel vom restlichen Sonnenschein killt, entschieden wir uns für Übersaxen, von wo aus wir uns über die Gulm Alpe richtung Sender aufmachten. Die Sonne, der Schnee, das Licht - ein Traum.

 

Julius

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Fr

13

Jan

2012

Rotwild R X1 FS

Ein total subjektiver Test!

 

Ein neues Xitrail Bike muss her - die Qual der Wahl! Früher war alles einfacher. Früher war alles gut. Das typische Bike der Xitrailer, ebenso wie das der Vertrider und vieler Bikebergsteiger war früher ein Proceed FST. Früher.

 

Heute? Alles anders! Bikes mit 17, 18 und manchmal 19 Kilogramm für Xitrailing sind längst passee und von wesentlich leichteren, wendigeren Bikes abgelöst. Freerideorientierte Gerätschaft eher schon zuviel des Guten, die Frage lautet eher Enduro oder All Mountain. In der aktuellen Sprachregelung halt, denn früher, zu Proceeds Zeiten, da gab es diese Wortkreationen ja auch noch nicht.

 

Als universales Werkzeug fürs Xitrailing habe ich mir aktuell ein R X1 zugelegt, ein All Mountain also, univeresell wie ein Schweizer Sackmesser. Die Alu Version, hauptsächlich aus preislichen Überlegungen und ein bißchen, weil ich mir einbilde, dass Carbon empfindlicher sein muss als Alu. Muss es einfach, auch wenns vermutlich nicht stimmt, basta.

 

Erster Eindruck: Schaut richtig schön aus, der Rahmen fühlt sich massiv und stabil an, sollte auch sein, ist schließlich um ca. 500g schwerer als das Liteville 301, mit dem ich auch liebäugelte. Ein bisschen Herumgehoppel auf dem Parkplatz, der Wohlfühlfaktor stellt sich schnell ein, wendig ist das Teil, sehr wendig. Die 150ér Gabel, na ja, kann man nicht wirklich maulen darüber.

 

Ein paar Trails später: Die Gabel musste einer 36ér Fox weichen, finde, dass das besser zusammen passt, dem Mehrgewicht von 500g zum Trotz. Bergauf ist das Bike ganz OK, eine Rakete sicher nicht, aber ich komme überall passabel flott rauf und auf den Schultern liegt das Bike auch sehr angenehm (vor allem mit der schwereren Gabel - klingt vielleicht blöd, ist aber so). Zu seiner Höchstform läuft das R X1 allerdings auf dem Trail auf, hier fühlt es sich wohl und heimisch. Wendig aber nicht nervös, mit dem eher tiefen Tretlager satt liegend, wird so ziemlich alles souverän und unspektakulär weggebügelt. Die 150 mm Federweg am Hinterbau fühlen sich definitiv nach mehr an, was umso mehr verwundert, als das Auffälligste am gesamten Fahrwerk darin liegt, dass alles völlig unauffällig abläuft - ein sehr diskretes Fahrwerk sozusagen. Das eher tiefe Tretlager legt aber eine 2-fach Kurbel mit Bashguard nahe; na ja, das trifft nach meinem Gusto sowieso bei jedem Bike für Xitrail-Einsatz zu. Ich fahre eine Truvativs Stylo OLC. Ein bißchen Geschmackssache ist der eher steilere Lenkwinkel ( Konkurrenten wie Liteville 301 & Co geben es sich hier deutlich flacher, was in steilem Gelände und bei sehr hohen Stufen ein Gefühl für mehr Sicherheit vermittelt), mit dem ich allerdings sehr gut zurecht komme; alles eine Frage der Gewöhnung. Andererseits dürfte sich die Agilität des Bikes, zumindest teilweise, auf diesen Umstand zurückführen.

 

Nach einem halben Jahr: Schaut immer noch schön aus, trotz erster Gebrauchsspuren. Fährt formidabel. Den steileren Lenkwinkel habe ich schätzen gelernt. Es gibt definitiv keinen technischen Trail auf meinem Niveau, den ich mit dem X1 nicht sicher und mit einem breiten Grinsen im Gesicht fahren könnte, und das Tempolimit auf schnellen Passagen setzt mein Kopf und nicht das Bike (Anmerkung: wenns sehr grob wird, fahre ich mit schweren Maxxis Minion DH, 2,5 Dual Ply, sonst Ardent) Die Habenseite ist in Bezug auf die Fahreigenschaften äußerst üppig ausgefallen.

 

Die Ausstattung ist zweckmäßig. Ein paar Tuningmöglichkeiten fallen mir allerdings auch ein: Die originalen Crank Brothers Teile (Lenker, Vorbau, Sattelstütze) sind definitiv eine Last, die nicht sein muss, da gibt es wirklich Leichteres. Die original verbauten Laufräder bieten sich auch als Opfergabe an, bei mir rotieren DT Swiss 1750ér. Ein kleines Nachrüstteil mit Sinn ist die Bionikon Kettenführung - federleicht und effizient, meines Erachtens ein must have. Dass die Halterungen für die Zugführung für eine Vario Sattelstütze bzw. deren Lenkerfernbedienung bereits vorhanden sind, gewinnt an Sympathie, da ich mich mit dem Gedanken einer entsprecheden Nachrüstung trage.

 

Sonst? Ich würd´s jederzeit wieder kaufen, das Preis-Leistungs Verhältnis ist schwer OK, der Support bestens und die Jäger lieben es auch, wenn sich viel Rotwild auf den Trails tummelt. Ertappt, die letzte Bemerkung war in diesem Zusammenhang eine glatte Lüge.

 

Nachtrag:

Auf die neue Saison hin, in der ich auch wieder mehr längere Anstiege fahren und tragen möchte, habe ich noch paar "kleinere" Tuningmaßnahmen gesetzt: Sattel Selle SLR XP, Reifen Hans Dampf Trailstar/Pacestar, Eclipse Schläuche, leichtere Laufräder mit No Tubes Crest, Supercomp und DT 240s vom Laufradspezialisten Pancho, Syntace Vector Carbon Lenker, Syntace F 149 Vorbau, Syntace P6 Carbon Stütze. Macht 700g weniger alleine bei der rotierenden Masse an den Laufrädern (im Vergleich zu meiner bisherigen Konfiguration) und ein fahrbereites Gesamtgewicht von 13 kg samt Fox 36 - für ein sehr Enduro lastiges hardcore AM mit 200/200 Bremsscheiben ein recht anständiger Wert, denke ich. Bin schon sehr gespannt, wie sich die Maßnahmen in der Praxis auswirken... Bergaufperformance, Reaktionsfreudigkeit und Verspieltheit sollten nach meinem Kalkül dramatisch zulegen.

 

Julius

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Mi

04

Jan

2012

bikesbest

just adventure nature - thX to 2011

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