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    <title type="html">Xitrail Vorarlberger Bike Trail Site - atom.xml</title>

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            <title>Steinbeißer </title>
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                 &lt;h2&gt;Einen Trail wie diesen gibt es nicht allzu oft - in Hinblick auf Fahrer und Material ist das allerdings auch kein Fehler.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Der Virus der letzten Wochenenden scheint ausgeheilt, heute sind wir zu sechst am Start zu einer neuen Herausforderung. Dabei sind, außer mir, Gerd, Ralf, Ronnie, Udo und Werner; wahrlich ein Großaufgebot. Dafür sind wir mit 09.00 Uhr Aufbruchszeit nicht gerade sehr zeitig dran, was wir später in der Gluthitze des Tages noch übel zu spüren bekommen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tour beginnt mit einem flotten Trail über eine lange, coupierte Bergflanke, der so richtig Spass aufkommen läßt. Der Tag ist sonnig und unsere Laune ebenso.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Stunde später stehen wir in einem prächtigen Talkessel, der zum Picknick einladen würde, wenn da nicht der Berg vor uns wäre. Also schultern wir halt einmal mehr unsere Bikes und tauschen himmlischen Frieden gegen Schinden und Schnauben. Immerhin fliegen uns die Höhenmeter, dank ziemlicher Direttissima des Weges, nur so um die Ohren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Stelle wird mit Argwohn beäugt, wir wollen hier ja auch wieder runter. Nach und nach wird der verblockte Weg immer noch verflixter, sodaß wir uns die zweifelnden Kommentare immer öfter verkneifen und erstmal einfach weiterstapfen und uns mehr mit der wirklich traumhaften Bergkulisse in diesem Teil unserer Heimat befassen. Das ist auch gut so und schon nach rund 2 Stunden Aufstieg, die wie im Flug verstreichen, haben wir den höchsten Punkt des heutigen Unternehmens erreicht. Udo sinniert wohl zu diesem Zeitpunkt bereits wieder darüber, nach der Tour noch auf´s Gsohl zu radeln...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein wenig rasten, die Landschaft genießen und auch digitalisieren, Schützer anziehen (bis auf Gerd, der diese bei so einer Mädchentour doch lieber Zuhause ließ, um nicht zu sagen vergaß), ein wenig durchatmen und ab in den Trail.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der obere Teil zeigt sich von der flowigen Seite, S-4 Stellen sind aber auch hier schon an der Tagesordnung und nicht das Ende der Fahnenstange. Während die einen noch mit viel Wonne um ausgesetzte Ecken hoppeln, fliegen die anderen schon vereinzelt mal ab, was für ein Trail! Die Kinder einer Hamburger Schulklasse, die uns entgegenkommen und fragen, weshalb wir denn hier runter fahren, schauen jedenfalls etwas konsterniert drein, als ich erkläre: &amp;quot;wel das soviel Spass macht&amp;quot;, während Ronnie und Gerd praktisch zeitgleich in die Pampas fliegen. Die nehmen wohl auch einen nachhaltigen Eindruck über Österreicher mit nach Hause, der vielleicht zweifelhafter Natur sein könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Uns egal. Die Schwierigkeiten scheinen mit jedem Meter zuzulegen, immer noch enger die Furchen, noch vertrackter die Felsstufen und Spitzkehren und noch fieser die weit vorstehenden Felsbrocken, die sich alle Mühe geben, das bockende Vorderrad endgültig in Gefangenschaft zu nehmen, um den Fahrer in weitem Bogen abzuwerfen. Die Kräfte schwinden entsprechend schnell und irgendwann ist es soweit, daß sich in einigen Bereichen Fahrversuche nicht mehr lohnen, da alleine schon das Losfahren nicht mehr so recht gelingen mag. Also schieben wir die Bikes halt ein Stück des Weges wieder runter, davon bricht ja auch keinem ein Stein aus der Krone.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einem desaströsen Mittelteil wird der Weg dann wieder &amp;quot;fahrbar&amp;quot;; mühsamst zwar, aber es geht. Das heißt im Klartext, daß es zwischen heftigsten Passagen auch wieder erträgliche Zwischenstücke gibt, und daß wieder etwas mehr Tempo in die Truppe kommt. Aber auch hier zeigt der Trail immer noch seine archaische Brutalität, läßt uns schinden und schwitzen und beschert noch manche Schrammen oder Bläueler.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann ist auch das vorbei, wir stehen im Talkessel, von Bergriesen umringt, und sind ziemlich fertig. Nützt wenig, jetzt gibt´s noch einen letzten Aufstieg bei sengender Hitze, der die letzten Körner kostet. Schließlich, zum würdigen Abschluß, jagen wir mit Karacho auf einem souligen Genußtrail zurück zum Ausgangspunkt der heutigen Höllentour. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die versifften Schoner abgelegt, Rad in´s oder auf´s Auto, Schultern klopfen und das wars dann wieder mal. Zumindest fast, wir verabschieden uns natürlich nicht, ohne den Tag vorher noch bei einem kühlen Gerstensafterl zu reflektieren und schon die nächste Sado Maso Session anzuplanen. Eh klar: Nach der Tour ist vor der Tour.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Julius&lt;/p&gt;
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            <title>South Soul Trail</title>
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                 &lt;h2&gt;Rätikonkalk, Alpenrosen und Wurzelwege - eine Melange der Sinneswonnen.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Die Xi Runde leidet zurzeit einwenig unter dem &amp;quot;I kann hüt net&amp;quot; - Virus, und so sind diesesmal nur Ralf, Udo und ich zu einer Sonntäglichen Traumreise aufgebrochen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu einem Postkartenblauen Himmel gesellt sich bei unserer Anfahrt das tiefe Grollen und Donnern hochfrisierter Rennmotoren, die bei der heutigen Wiederauflage des legendären Steinbockrennens das halbe Montafon beschallen. Das wär schon auch noch was.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn, Freeriden ist schonender für chronisch überstrapazierte Geldbörsen und passt wohl doch besser zu uns. Der Aufstieg erfolgt schnörkellos mit Doppelmayrscher Präzision und kurz darauf stürzen wir uns mit Yuchheia in &amp;quot;unseren&amp;quot; Trail. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kurze Einrollphase bergab, ein paar CC Abschnitte, ein ganz klein wenig Rad schultern und wir stehen auf dem letzten Buckel, der fantastische Rundnlicke gewährt. War der Trail bis jetzt noch beinahe Tourenfahrer tauglich, so ändert sich das schlagartig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab in die erste Schikane, eine Spitzkehre, die diesen Namen verdient, stufendurchsetzt, eng und ein rechtes Luder. Weiter geht es abwechselnd über Steintreppen, feuchte Rundholz-Stufen, verblockte Rüttelpisten mit Felsbrocken drin, die, wie Mienenfelder, ständig mit einem explosionsartigen Abgang des Piloten drohen. In einem Wort: Herrlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es folgen immer noch engere Spitzkehren, an denen wir teilweise kläglich scheitern, Wurzelteppiche mit allerlei Tücken und Steinfelder die aussehen, als ob ein Riese Bauklötze verloren hätte. Da müssen wir durch, ächzend, stöhnend und vor Anstrengung aus dem letzten Loch pfeifend. Die Fotopausen kommen sehr gelegen, um den Puls zwischendurch auch wieder ammal in den grünen Bereich zu kriegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem der erste Trail absolviert ist, kommt selbst ein kurzes Stück Forstweg, das die unumgängliche Verbindung zum Abschlußtrail ins Tal bildet, sehr gelegen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch einmal beginnen die Augen zu glänzen. Wurzeln, Wurzeln und noch einmal Wurzeln. Und so richtig schön steile Abbrüche, Felsrinnen, exponierte Spitzkehren und flowige Speedpassagen. Nicht mehr ganz so technisch wie der erste Trail, kommt jetzt mehr flow auf und so radieren wir in einem Rutsch und voll Euphorie bis ins Tal durch. Nicht ein einziger Fotostop, das haben wir glatt verschwitzt; na wenn schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Komischerweise waren die Trails durchwegs recht trocken. Wir hätten eigentlich eher mit einer Schlammschlacht gerechnet, waren aber nicht sehr traurig, daß uns die erspart blieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Nach langen Regenphasen sind wir endlich wieder einaml einen &amp;quot;Holy Trail&amp;quot; in heimischen Gefielden gerockt, der das Herz höher schlagen läßt - und das nicht nur aus Anstrengung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Julius&lt;/p&gt;
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            <title>Mattlerjoch </title>
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                 &lt;h2&gt;Mit dem Freerider auf Tour - why not?&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Was tun, wen der Boden so von heftigen Regenfällen durchweicht ist, daß schwieriges Alpin-Freeriding kaum möglich ist, zumal am frühen Nachmittag schon wieder Gewitter drohen? - Na dann fahren wir halt eine &amp;quot;normale&amp;quot; Tour!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geagt, getan. Zur christlichen Stunde, um 05.30, starten Ralf, Udo und ich unsere Mattlerjoch Tour; auf der Einrollstrecke stoßen noch Gerhard und Kiki zu uns, fertig ist das Quintett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Anstieg auf die Gamp fordert sein Opfer. Gerhard scheidet mit kaputter Hinterradnabe aus, dann waren´s nur noch vier. Die Fahrt geht weiter, Udo rollt heute mit seinem Liteville recht locker, Kiki ist sowieso ein Touri und mit halb begabeltem Kannonental unterwegs und Ralf in Top Form. Einzig ich quäle mich heute und bin schon vor der Gamp, nach nicht einmal 1000 Höhenmetern recht matt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na ja, irgendwann ist mit der Gamp das erste Zwischenziel erreicht, 5 Minuten Pause und weiter zur Hintergamp und zum alten Zollhüsli. Jetzt heißt´s schieben oder tragen, je nach Gusto. Derweil die anderen die Landschaft genießen und freudig Gemsen und Murmile im Gelände ausmachen, kämpfe ich gegen den Totalausfall, komme aber schließlich ach am Mattlerjoch oben an. Da oben sind noch kaum Leute, nur 2 Biker aus der Gegenrichtung und ein Wanderer kommen gleichzeitig mit uns am Kamm an und da oben ist es wunderschön. Die Landschaft versöhnt ebenso wie die Aussicht auf schöne Trails die folgen. Doch zuerst noch einmal eine kurze Pause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die weitere Strecke führt mal über Schotterpisten und über einen schönen, flowigen Trail zur Alpe Valorsch und schließlich im Auf und Ab des Geländes über einen Forstweg nach Steg. Die meisten fahren von hier aus hier wohl nach Vaduz ab. Wir haben anderes im Sinn!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Steg geht es ein paar Meter auf Asphalt zum alten Naturtunnel hinauf und weiter gelangen wir über einen schmalen, stets sanft aufwärts führenden Naturpfad erst nach Silum und kurz später nach Gaflei. Hier gönnen wir uns wieder einmal eine kurze Rast und genießen die Aussicht in´s Rheintal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab Gaflei folgen 1000 Höhenmeter Trail vom Feinsten. Immer flowig und meist nur S-1 bis S-2 leicht, kommt unbeschwerte Fahrfreude auf, die auch Kiki ein breites Grinsen entlockt. Beim Wildschlössli machen wir noch eine kurze Fotopause und Kiki erkundet den sich hier bietenden Rundblick, den allerdings ein paar zu hoch geratene Bäume einschränken. Egal, es geht weiter und die letzten paar Höhenmeter verfliegen in einem rasanten Schowdown, bis wir uns knapp oberhalb von Vaduz am Ende des Trails wiederfinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es folgt noch die unliebsame Rückfahrt, die bis Schaan auf Forstwegen möglich ist, bevor dann für die letzten paar Kilometer nur noch die Hauptstraße übrig bleibt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;14.00 Uhr: Zurück in Feldkirch, sind dann die meisten von uns etwas geschlaucht, waren heute doch ein paar Tourenkilometer, flowige 1700 Hm Downhill und kräfteraubende 1975 Höhenmeter Uphill zu bewältigen. Einzig Udo hatte wieder einmal zu wenig und ist, wenn auch zu Fuß, noch auf das Gsohl hinaufgehirscht; mit dem Proceed statt dem Liteville auf Tour, wäre das aber wohl eher nicht passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor Julius&lt;/p&gt;
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            <title>X-tra WET &amp; Slippery</title>
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                 &lt;h2&gt;Zen oder die Hohe Kunst des "pflätschnassen" Trailens. &lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Julius, Ralf, Rene, Udo und Werner, das ist das Quintett, das sich heute, nach Tagen heftigen Regens an einen Supertrail im Vorarlberger Vorderland heranmacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar kleinen Querelen -wir konnten Udo nach langer Nacht fast nicht auftreiben- stapfen wir in der vormittäglichen Sonne durch aufsteigende Dunstschwaden gegen den Berg. Die Temperatur steigt ebenso wie der Dunst und die Luftfeuchtigkeit beträgt wohl gegen 100%; das Wasser tropft nur so an den erhitzten Körpern herunter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind heute ja nur ein paar wenige 100 Höhenmeter und der Gipfel mit seinem properen Edelstahl Gipfelkreuz ist schnell erreicht. Und heute gibt´s ein Gipfelfoto, ja Gipfel &amp;amp; Foto &amp;amp; mit uns allen drauf, einem freundlichen Wanderer sei Dank.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da oben ist´s auch recht schön, mit den paar Wnderern auf dem Gipfel läßt es sich vortrefflich Blödreden und Sprücheklopfen. Der Wille zur Abfahrt kommt nicht so richtig bzw. etwas verzögert auf, kein Wunder bei dem nassen Dreck. Trotzdem, anziehen und etwas lustlos in die ersten Meter reinrollen, äh reinrutschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schlinger, rutsch, hinten und vorne keine Traktion, bremsen so lala, nasse Steine, aufgeweichte Erde, Holz-Treppensteufen, Rundhölzer, Wurzeln und das obligate grobe und lose Geröll unseres &amp;quot;den müssen mir ammal den Vertridern zeigen&amp;quot; Trails der Superlative fordern Tribut. Tribut in Form von Schweiß, Fehlern, heftigen Flüchen aus Wut oder Verzweiflung und, last but not least, in teils heftigen Abgängen, von denen heute niemand verschont bleibt. Den Rekord dabei halte ich selbst, ich schaffe 4 Überschäge, was meiner guten Laune aber keinen Abbruch tut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Fotoschootings, gemeisterten Schlüsselstellen und Blessuren später haben wir gerade mal so ca. 350 Höhenmeter rauf und runter hinter uns, wofür so knapp 3 Stunden draufgegengen sind. Und dabei sind wir auch noch recht fix und foxy. Was für ein Trail!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür hat das abschließende Weizen besonders gut geschmeckt. Und Rene durfte sogar sein völlig verdrecktes Ransom auf Werners Heckträger hängen, statt sich den Autoinnenraum nachhaltig zu versabbern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ceterum censeo..., nein ich will nicht Karthago zerstören, nur den Trail möchte ich das nächste Mal dann doch lieber wieder in trockenem Zustand fahren; aber mit diesem Ansinnen bleibe ich, im Gegensatz zu Cato, eh kaum allein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Julius&lt;/p&gt;
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            <title>Pfingst Trails</title>
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                 &lt;h2&gt;Pfingsten Zuhause macht auch Spass.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Der Wetterbericht für Pfingsten war ja gar nicht so übel: Samstag sonnig, Sonntag heiter und Regen für Pfingstmontag. Also Zeit für Trails und erholsames Relaxen mit Familie; ein vernünftiger Mix.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstagstrail:&lt;br /&gt;Heute finden sich Werner, Ralf, Gerhard und meine Wenigkeit zu einer relaxten Tour mit einwenig treten und einwenig tragen ein. Das Ziel, ein uns altbekannter Voralpengipfel und ein noch nicht befahrener Trail auf der &amp;quot;Rückseite&amp;quot; des Bergerls.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Werner, sprintet von Anfang weg wie von der Tarantel gstochen davon, ich - von einer stressigen Woche geschwächt - matt hinterher und Gerhard und Ralf wähnen sich, dem lautstarken Geschnatter nach, auf einem Kaffekränzchen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na ja, irgendwann ist der Gipfel erreicht, die sich langsam in die Einzelbestandteile auflösenden Schoner sind flugs angezogen und ab die Post. Der Trail führt uns mit flow durch fantastische Landschaft zu einer Alpe und um die Bergflanke herum. Easy going, bis auf den folgenden Aufstieg in sengender Sonne und feuchter Schwüle, der uns auf einen kleinen Sattel bringt, von dem einer meiner Lieblingstrails zurück ins Tal und geradeaus zu einem kühlen Bierchen führt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntagsausflug:&lt;br /&gt;Die in mein vom Tiefschlaf wattiertes Gehirn einsickernde Frage meiner Ehegattin,&amp;quot;wann mußt du eigentlich aufstehen?&amp;quot; läßt mich um 05.40 ebenso erschrocken wie verwirrt aus dem Bett hochfahren. Um 05.00 Uhr war das doch geplant, den Wecker und den Lärm vom duschen und Haare föhnen und im Schlafzimmer umherhuschen meiner Frau hatte ich bis dahin nicht einmal im Ansatz realisiert. OK, zackig raus aus den Federn, Bad ohne Rasur, in die Klamotten einsteigen, Rucksack fragmentarisch packen und gleichzeitig im Laufschritt Frühstück verdrücken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Udo und Ralf pünktlich um 06.00 Uhr vor der Tür stehen, hab ich noch den Mund voll, bin aber irgendwie fertig. Rad auf den Träger, Bussi der Frau und tschüüß. Eine halbe Stunde später stoßen wir am Ausgangspunkt der heutigen Tour noch auf Rene, womit wir komplett sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frisch und munter und bestens motiviert packen wir die Bikes auf die Schultern und in eisigem Wind placken wir uns erst durch enge Latschenwege und später über felsiges Terrain bergan, bis wir nach einer Stunde einen kleinen Gebirgssee erreichen und gerade mal 2-3 km eben am Seeufer entlang radeln können, bevor es wieder Rad tragen heißt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wind ist mittlerweile nicht nur eiskalt sondern in den Böen schon fast Orkan stark und zerrt und rüttelt recht unangenehm an uns und unserer Last, die jede Menge Angriffsfläche für die luftigen Attacken bietet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Fotostops, Smalltalks mit Wandersleuteln und ein paar hundert Höhenmeter höher ist unser heutiges Ziel, eine in die Bergflanke eines bekannten Rätikonriesen geduckte Berghütte erreicht. Mehr geht heute definitiv nicht, ab hier auf knapp 2400m liegt noch jede Menge Schnee. Da oben ist es zudem so saukalt, daß Ralf, Rene und ich wenig Bock zum längeren Verweilen entwickeln, einzig Udo registriert unsere Hast zum Aufbruch mit einigem Unverständnis. Der Mann weiß halt offensichtlich nicht, was frieren heißt. Also wieder mal rein in die Kampfmontour und weg samma.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Trail ist ein Gewühl durch losen Schutt, der in Spitzkehren und verblockten Stufen seinen eigenen Reiz entwickelt, so man das denn mag. Langsam nimmt der Strom der Wanderer zu, und wir haben öfters Stops, um ebendiese höflich vorbeizulassen, sofern die nicht eh ihrerseits stehenbleiben und Platz machen und uns zum weiterfahren auffordern, weil sie das unbedingt sehen müssen, wie man da mit dem Rad runterfahren kann. Auch gut, auch das gnädige Kopfschütteln, das immer freundlich bleibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder beim Auto, beschließen wir noch einen kleinen Bonustrail dranzuhängen, da wir heute so schnell waren und auch noch nicht so richtig satt sind in unserere grundsätzlichen Unersättlichkeit -was Trails anbelangt. Der Bonustrail ist dann, mit Wald und Wurzeln und vielen tollen Holztreppen, auch das passende Kontrastprogramm zu Fels und Schutt und läßt uns noch einmal zur Hochform auflaufen. Einzig der Autor erntet hier Kritik, wegen eiliger Durchbolzerei. Mag ja zutreffen aber das habe ich in meinem Tiefenrausch gar nicht so richtig realisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und da es diesen Pfingstmontag so schön regnet, steht dieser Artikel auch schon zeitig im Netz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Julius&lt;/p&gt;
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            <title>Schluchtentrails</title>
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                 &lt;h2&gt;Freeride Entdeckungsreise durch eine kühle Xi - Schlucht.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Ein Sonntag Ende Mai, eine Freeridetour ist angesagt, oh Wunder. Am Vortag auf der Hochzeit  eines Freundes gewesen, größere Unternehmen sind heute nicht drin, die Gründe dafür dürfen als notorisch gelten und bedürfen keiner weiteren Erklärung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein &amp;quot;kleines&amp;quot; Ziel ist rasch gefunden, es ist heiß heute und eine Schlucht verspricht Schatten und erfrischende Kühle. Und neue Trails! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach ein paar Telefonaten ist die potenzielle Xi-Truppe auf Udo, Ronnie und mich geschrumpft; von Freundin bis Moto GP reichten die genannten Gründe für das nur mangelhaft entschuldigte Fernbleiben von der Truppe. Das kostet, liebe Freunde, eine Runde Gerstengebräu!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frei nach dem Motto: &amp;quot;denn sie wissen nicht was sie nicht tun&amp;quot; haben die Nicht Anwesenden freilich ein Sahnestück von einem mal flowigen, mal technischen Trail versäumt, der kaum Wünsche offen läßt. Kurz vor Schluß hat sich sogar die Möglichkeit geboten, das Bike noch eine 1/2 Stunde hochzutragen. Gottseidank, denn so gaanz ohne tragen, das ist dann ja doch keine richtige Freeridetour.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für alle Daheim gebliebenen gibt´s als Trost ein paar pics.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Julius&lt;/p&gt;
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            <title>Springtime</title>
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                 &lt;h2&gt;Frühligsgefühle und sonst ein paar Gedanken...&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Die Saison läuft sich recht gut an, die gefahrenen Trails durchschnittlich um einen Tick schwieriger als im letzten Jahr, einige "Nüsse" sind bereits geknackt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt heißt es warten auf die hohen Alpintouren, auf Abenteuer und Erstbefahrungen jenseits der Baumgrenze, auf Trails vor mächtiger Bergkulisse. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, nicht zu vergessen, das Warten auf einige tausend Kilometer freigegebener Forststraßen für normale Tourenbiker, die jetzt endlich (oder schon wieder einmal) versprochen sind. Gut und recht, wenn auch nicht besonders frühzeitig oder kreativ. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo bleiben die Ideen der Tourismus Chefs, wo ein längst überfälliger Bikepark, eine Dirtstrecke? MTB Angebote für Locals und Urlauber, die das schöne "Ländle" aus seinem MTB Dornröschenschlaf erwecken sind gefragt und auch zukunftsträchtig. Die aktuelle Generation zahlungskräftiger Urlauber weiß das MTB genauso zu schätzen wie Wanderschuhe, Schier &amp;amp; Snowboards. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Lichtblick wenigstens ist die erste Worldcup Mountainbike Tour in der Alpenregion Bludenz, die am 21./22. Juli 2007 durchgeführt wird. Ist zwar kein Freeride aber wenigstens ein ernstzunehmender MTB Marathon Event. Infos unter: &lt;a href="http://www.womc.at/"&gt;www.womc.at&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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            <title>Silvester 2006</title>
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                 &lt;h2&gt;2006 war  eine mehr als nur außergewöhnlich lange Bikesaison.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Der Saisonrückblick zeigt, 2006 war schon etwas crazy! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viele und so harte Touren sind uns Xitrailern bisher noch nie ins Haus gestanden. 2006 war aber auch eine lange Saison wie noch nie. Ende Oktober noch auf der Sulzfluh mit 2.800m, und auch Ende November immer noch jedes Wochenende unterwegs. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und Ende Dezember? Immer noch kein Ende der Touren. Vor Weihnachten und am Stefanitag zünftige Trails im Vorderland. Völlig unglaublich aber wahr, am 29.12. mit Vertie Christoph Malin im Tirol auf einen gut 2.200m hohen Gipfel mit anschließendem Wahnsinnstrail gefahren (na ja, manche Stelle hab ich schon runtergeschoben). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und an Silvester? Als würdiger Abschluß am Gipfel des knapp 2.000 m hohen Pfannenknechts mit einem souligen Trail ins Tal. Daß uns auch noch die Sonne in´s Gesicht lachte, hat den letzten Tag im Jahr 2006 zusätzlich versüßt. Einzig schade: im Tal angekommen waren wir dann derart verdreckt, daß an ein Silvester Bierchen im Gasthaus, bei aller Liebe, nicht mehr zu denken war; wir habens verschmerzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: 2006 Ade - schön war´s! Freuen wir uns auf 2007!&lt;/p&gt;
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            <title>Schokoladetrails</title>
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                 &lt;h2&gt;Suchard, Fohrenburg ...und epische Trails.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Von der 5-Täler Stadt Bludenz aus erschließt sich ein tolles Bikerevier für jeden Geschmack. Zum Montafon findet sich auf Xitrail bereits ein eigener Artikel und auch im Klostertal, Walsertal, Brandnertal und Walgau finden sich tolle Möglichkeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bludenz selbst lockt manche mittelalterliche Treppe zu Einlagen und der Bludenzer Hausberg  bietet manch schöne Touren und Trails. Die Muttersbergbahn hilft dabei auch einige Höhenmeter bergauf zu sparen, wenn´s einwenig bequemer hergehen soll; schöner ist aber wohl, die paar Höhenmeter selbst emporzukurbeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für eine Einkehr bieten sich das Reataurant auf der Bergstation der Muttersbergbahn oder auch die Els Alpe an. Ab der Els Alpe bietet sich die Besteigung eines der umliegenden Berggipel an - das aber besser ohne Bike.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Bludenz retour, hilft ein frisches Fohren, die verlorenen Elektrolyte wieder aufzutanken; im Sommer schmeckt das am besten im schattigen Gastgarten vis a vis der Fohrenburger Brauerei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Julius&lt;/p&gt;
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            <title>Vorderland Trails</title>
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                 &lt;h2&gt;In der Höhe noch Schnee oder ein knappes Zeitpolster zum Biken, na und?&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Im Vorderland herrscht auf den ausgetretenen Pfaden seit Beginn des Phänomenes Mountainbiing ein reger MTB Verkehr. Die Vorzüge der Gegend sind unter anderem die zentrale Lage im Rheintal und die frühe Schneefreiheit; bei spätestens 1500 Meter ist das Ende der Fahnenstange, d.h. ein Gipfel(chen) erreicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben den Autobahnen durchzieht die Berghänge aber auch ein feinmaschiges Netz an Wegen, die alle Attribute für herausfordernde Singletrails bis S-5 Niveau aufweisen. Steilstes Gelände, hohe Wurzel- und Felsabsätze, nadelöhrartige Serpentinen sind ebenso zahlreich vertreten, wie flowige Passagen mit Anliegern und dem einen oder anderen Drop. Alpines Freeriden pur, auch wenns halt nicht hochalpin ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tourenbeschreibungen gibt es für dieses Juwel keine und wird es auch auf Xitrail keine geben. Wer diese Genußtrails finden will, muß schon selber suchen (z.B.im Winter zu Fuß)und wird sich so auch über jeden neu entdeckten Leckerbissen freuen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sich in der Gegend, zumindest auf den Hauptwegen, öfters auch viele Wanderer tummeln, ist jedenfalls entsprechende Rücksicht auf diese geboten und das Wochenende besser zu meiden (vgl. dazu auch den &amp;quot;Ehrenkodex&amp;quot; in der Navigation).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Julius&lt;/p&gt;
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            <title>Montafon</title>
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                 &lt;h2&gt;Happy Biking im Xi-Süden.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Das Montafon und seine Seitentäler bieten für Mountainbiker auf jeden Level überaus zahlreiche Traumtouren in einer imposanten Gebirgskulisse und dazu eine perfekte gastronomische Infrastruktur. Ist dabei leicht erreichbar und im Sommer auch nicht überlaufen. Was begehrt das Herz noch mehr? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tourenbeschreibungen will ich hier keine machen, mit einwenig Eigeninitiative findet jede(r) schnell lohnende Ziele. Für die Tourenplanung hilfreich sind die &lt;a href="http://www.bike-gui.de/"&gt;Sandholzer Tourenguides&lt;/a&gt; und als Onlineprodukt die Homepage der &lt;a href="http://www.tiscover.at/at/guide/53990at,de,SCH1/objectId,IND886432at,curr,EUR,parentId,RGN112434at,season,at1,selBlk,ADDPGBLK,selElem,BKE1SO4at/intern.html"&gt;AlpenSZENE Montafon&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Da das Gelände meist steil und die Touren oft lang sind und bis in erhebliche Höhenlagen führen, ist eine gute bis sehr gute Kondition von Vorteil. Bei der einen oder anderen Tour bietet sich aber auch eine Aufstiegshilfe per Seilbahn an. Wie auch immer, am Ziel angelangt, findet sich meist eine idyllische Berghütte, die zur gemütlichen Einkehr einlädt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Umgeben von "Schönen &amp;amp; Berühmten" wie Zimba, Sulzfluh oder auch Xi´s höchstem Berg, dem Pitz Buin stellt sich bei jeder Frau wie Mann schnell ein richtiges Gebirgsfeeling ein, das die Seele baumeln läßt. Ebenso bleibt der gebührende Flow auf tollen und teils endlos langen Singletrails nicht aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und nach der Tour empfiehlt sich die perfekte Infrastruktur einer bstens erschlossenen Tourismusregion für ein gepflegtes Apres Bike. Halt nicht übertreiben, denn nach der Tour ist vor der Tour.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Lust auf mehr Montafon bekommen? Na dann nix wie hin!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Autor: Julius&lt;/p&gt;
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            <title>Haustrails</title>
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                 &lt;h2&gt;Schon 99 X gefahren und doch immer noch nicht fad.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Es gibt wohl schönere, sicher aber längere, wildere und schwierigere Singletrails, doch irgendwie sind alt vertraute Haustrails etwas intimes und persönliches, eben etwas ganz besonderes. Und das, obwohl oder gerade weil Haustrails schon per Definitionem möglichst direkt vor der Haustüre liegen (sollten). Die zwei folgenden Trails erfüllen alle Kriterien zu 100%.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haustrail N°1&lt;br /&gt;Eschnerberg  - Schellenberg – Ardetzenberg&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese kleine Runde mit feinen Singletrails vor der Haustüre, die praktisch ganzjährig befahrbar ist, bietet sich als Feierabendrunde bestens an und macht immer Spass. Wenn das nicht genug ist, kann die Runde auch um Haustrail N°2 oder mit einer kurzen Fahrt zum Stadtschrofen erweitert werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum einrollen geht es über das Tisner Ried nach Mauren und über die normale Straße nach Eschen, wo der erste Anstieg beginnt. Jetzt geht es kreuz und quer über den Historischen Höhenweg Eschnerberg, vorbei an Weingärten und quer über  einen Wiesenweg, immer von einer Bilderbuch Aussicht begleitet. Begleitet auch von zahlreichen Informationstafeln mit Wissenswertem über Kapellen, Ruinen, historische Plätze und die Geschichte der Natur, mit besonderen Gesteinen, Gewässern, Pflanzen und Tieren; es lohnt sich, einwenig Zeit dafür aufzuwenden.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Langsam wird der bergauf führende Trail in einzelnen Stellen auch etwas selektiv, doch die erste Kuppe ist schnell erreicht und ein lieblicher Trail  lädt zum schwungvollen surfen oder auch zum verspielten herumzirkeln auf einer neben dem Hauptweg verlaufenden, schmalen Wegspur mit engeren Spitzkehren ein; z.B., um das Versetzen des Hinterrades zu üben. Ein paar Meter bergauf, über eine Treppe, und der nächste Trailabschnitt führt in eine Treppe, mit 45° Knick über eine höhere Wurzel in der Treppenmitte; eine Schlüsselstelle der Tour mit S-3 Niveau, die vor allem bei Nässe fies werden kann.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Weiter über Trails und Forststraßen, auf und ab, zum Ort Schellenberg, und dort an der oberen Schellenberg Burg vorbei an den Kamm. Die Burg ist übrigens  interessant zum anschauen. Die lauschige Weinschenke, an der man 500 Meter weiter vorbeifährt, hat allerdings auch ihren Reiz. Nun geht’s kupiert dem Kamm entlang und schließlich über eine breite Naturpiste mit Vollgas bis auf die Egg, dann weiter nach St. Corneli, von wo aus  ein supertoller Trail bis zur Wassertrete in Tosters führt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Um die Straße möglichst zu vermeiden, auf dem Illdamm bis Feldkirch um noch den Ardetzenberg  anzusteuern, was der Tour einen schönen Abschluß gibt.  Im Sommer gehört natürlich der Apre Bike in Feldkirchs stimmungsvoller Altstadt auch noch dazu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Eine spaßige Runde mit wenig Asphalt und viel Singletrail Anteil, fast das ganze Jahr befahrbar, die im jahreszeitlichen Wechsel auch nicht langweilig wird. Ca. 650 Höhenmeter und rund 20 Kilometer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Haustrail N°2&lt;br /&gt;Hoher Sattel – Säntisblick – Känzele&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Feldkircher Haustrail beginnt vor dem Rösslepark und führt an der Schattenburg vorbei zum Schloß Amberg. Dann geht es auf Forst- und  Wanderwegen weiter, bis ein schmaler, sausteiler, Pfad über den Felsabbruch und auf einem steilen und schwierigen Trail hoch zum Säntisblick, bis zu einem imposanten Kreuz führt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurze Pause, Sattel kann schon runter und weiter auf dem Sattelgrat, der immer wieder eindrückliche Aussichten auf Feldkirch gewährt. Jetzt geht die Hatz so richtig los, ein unheimlich flüssiger und schneller Trail führt knapp am Grat entlang, fordert und reizt zugleich. Zwischendurch mal kurz über schwierig zu meisternde Stufen bergauf, dann wieder rasant nach unten. Schließlich wird die Autostraße überquert, um einen weiteren kleinen Anstieg in Angriff zu nehmen. Und nochmals lädt ein  toller Singletrail so richtig zum Gas geben ein, bevor der ganze Zauber, viel zu schnell natürlich, in der Felsenau bzw. beim Weizen im Rösslepark endet.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;Fazit: Eine ca.15 Kilometer lange Runde mit rund 400 Höhenmeter, die sich optimal zum Ausprobieren eines Bikes oder des Setups eignet.  Praktisch ganzjährig befahrbar.&lt;/p&gt;
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            <title>Innsbruck Nordpark - 2005</title>
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                 &lt;h2&gt;Vertrider´s Spielplatz läßt grüßen.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Nach zahlreichen Besuchen auf der Vertrider Homepage und einem Kurzen Steckbrief des Innsbrucker  Nordparks im Bike - als einer der 10 gefährlichsten Trails in den Alpen – ist mein Entschluß gereift, mich dieser Herausforderung zu stellen. Da keiner meiner Freunde so richtig Lust hat mitzukommen, fahre ich halt alleine nach Innsbruck, sozusagen als Vorhut. Die Fotos auf der Vertrider Homepage sehen schauerlich aus, Vertikal Limit und Preußenschleuder sowie die Obstacles aus Holz werde ich wohl lassen müssen, der Rest schaut machbar aus, denke ich zumindest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach etwas zähen 2 ½ Stunden Fahrt stehe ich vor der Seegrubenbahn, kaufe frohgemut eine Tageskarte und entschwebe schon in höhere Sphären, während ich die Fahrspur aus sicherer Höhe aufs erste taxiere. Dass die selbst von oben betrachtet ziemlich spektakulär aussieht, beunruhigt mich noch nicht wirklich. Es gibt mir auch noch nicht zu denken, dass ich an einem wunderschönen Freitag  Vormittag, mitten in der Haupturlaubszeit, der einzige Biker in der Gondel bin, die Massen werden halt ein wenig später kommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Seegrube bläst mir ein kalter, unfreundlicher Wind entgegen. Also ziehe rasch ich meine Schienbein- und Ellbogenprotektoren an, für kleine Jungens –man könnte es auch „Angstbrünneli“ nennen- wird auch erledigt, zupfe unschlüssig an der Kleidung, Sattel ist unten, Helm nochmals festzurren, und rolle die ca. 200 Meter bis zum Einstieg des Singletrails, der,  mit gelber Tafel abschreckend gekennzeichnet, nicht zu übersehen ist. Verhaltensregeln, Schwierigkeiten, alles ist in Klipp und Klar Text aufgelistet, sogar zweisprachig. Ein ! verheißt Gefahr, drei „!!!“ große Gefahr und die Empfehlung einer Besichtigung der Passage, bevor sie befahren wird. Und es sind ziemlich viele Streckenabschnitte mit „!!!“ gekennzeichnet... Jetzt stehe ich also da, der Trail bricht förmlich unter mir weg, so steil ist die Spur, und der Blick von der Seegrube schlägt sich langsam auf meine Magengrube. Das kann ja heiter werden, da muß ich dann wohl durch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bereits das „Starthangl“ hat es in sich, ein Fehler zwingt mich schon nach wenigen Metern zum ersten mal aus dem Sattel, wenigstens nicht gestürzt. Ein kurzes Wiesenstück erlaubt Erholung, bevor es in den „3ér Stützen Albtraum“ geht. In der Direttissima windet sich der staubtrockene, mit einem Kugellager aus losen Geröll garnierte Singletrail über Spitzkehre, eng wie Nadelöhre, und hohe Stufen, die durch die Steilheit des Geländes noch „gewinnen“, nach unten. Ich geb´s ungern zu, die 3ér Stütze kann ich nur noch teilweise fahren. Meine  Moral ist heute bescheiden, ein, zwei Kollegen um die Limits zu pushen täten auch ganz gut. Meine Fat Albert Reifen sind auch eher an der Grenze, bringen die Bremspower meiner an sich groß bemessenen 210ér bzw. 180ér Scheibenbremsen nur unzulänglich auf den tückischen Untergrund. Die „Preußenschleuder“ lässt mir beim schieren Anblick das Blut in den Adern gefrieren, während ich da irgendwie runtersteige; aber das wenigstens, war ja eh schon von vornherein klar. In der „Mischwald Session“ – Mischwald klingt doch irgendwie romantisch, nicht? – machen sich erste Anzeichen einer sich einstellenden Erschöpfung bemerkbar. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kämpfe währenddessen unverdrossen, wenn auch nicht besonders erfolgreich mit dem Singletrail, der sich längst vom Traum meiner schlaflosen Nächte zu einem veritablen Gegner entwickelt hat, weiter. Weiche zwecks Erholung auch mal kurz auf den immer wieder kreuzenden Chicken-Way aus, der wohl eher meinem bescheidenen Niveau entsprechen würde. Der „Lawinenkegel“ lässt sich wenigstens auch normal fahren, da rüberspringen möchte ich allerdings auch nicht; die Markierungen vom Lawinenkegel-Weitspringen liegen gefährlich nahe an der Kompression und machen deutlich, dass das Terrain weniger für Weicheier und  Warmduscher wie mich gedacht ist. Wenigstens wird der folgende „Schlammtango“, aufgrund des trockenen Wetters, seinem Namen heute nicht gerecht, besonders leicht ist er auch so nicht. In die „Vertriders Choice“ wäre ich fast eingefahren, wenn nicht, im letztmöglichen Moment, fast panisch  zupackenden Hände doch noch nein zu der Passage gesagt hätten; dabei war ich bisher immer der Auffassung, dass ich mit dem Gehirn, allenfalls manchmal mit einem anderen Organ, definitiv aber nicht mit den Händen denke – denkste! Bis zum „Vertical Limit“ geht’s dann wieder so la la, dort angekommen bin ich aber ehrlich erleichtert, dass ich die Stelle auf einem chicken way umfahren kann, der im Übrigen auch nicht leicht ist. Nicht, dass ich daran gedacht hätte, „Vertical Limit“ zu fahren, weit gefehlt. Ich hätte ohne Chicken Way nur beim besten Willen nicht gewusst, wie ich diese Monsterstelle lebend oder wenigstens mit, für jemanden meines Alters gebührender, Rest-Würde zu Fuß runterkommen soll; vielleicht das Bike runterschmeißen und dann …  Na ja, diese Schmach, welcher Art auch immer,  blieb mir ja erspart. Die weitere Strecke war soweit einigermaßen fahrbar, die Holzpartie habe ich selbstverständlich respektvoll umfahren. Und das trotz der Bitten zweier ebenso bezaubernder wie älterer Wanderinnen, die doch so gerne einmal gesehen hätten, wie jemand den „Boneshaker“ fährt. Na ja, der falsche Pilot zur falschen Zeit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Meter noch und ich bin entlassen, rolle das letzte Stück auf Asphalt zur Talstation der Bahn.  Geschlagen, desillusioniert, im Stolz verletzt, entmutigt und auch ehrlich erschöpft, beschließe ich, es für heute gut sein zu lassen und nach Hause zu fahren. Das kommt auch einwenig daher, da ich bislang immer noch keinen einzigen Biker gesehen habe, was meinen vorübergehend verlorenen Ehrgeiz vielleicht noch einmal angestachelt hätte. Keinen Biker stimmt nicht ganz: Wie ich so mein Bike ins Auto packe, kommt doch noch einer auf einem Santa Cruz Blur  daher.  Als ich dem meine Tageskarte schenken will, es ist ja erst Mittag, lehnt der erschrocken ab, ich habe den Eindruck, es fehlte nicht viel und er hätte sich auch noch bekreuzigt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anyway, ich trolle mich nach Hause. Noch nicht ahnend, dass ich, wohl durch die nötige mentale Verarbeitung bedingt, für ein paar Tage dramatisch schlechter mit schwierigen Singletrails zurecht kommen soll, als die vorher der Fall war. Was sich allerdings auch schnell wieder geben bzw. meine persönlichen Limits in der Folge tatsächlich spürbar anheben soll. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischenzeitlich sind die Wunden geleckt (ich hatte nur psychische) und die erlittenen Greuel durch die Zeit etwas verklärt. Ich komme wieder! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachsatz: Als ich ein paar Wochen vor meinem Nordpark-Waterloo in Hindelang war, hat es mich noch gewundert, wie die Dame am Lift erzählt hat, es kämen auch viele Biker aus InnsbruckIch; näher hinterfragt habe ich diese Information allerdings nicht. Jetzt ist mir allerdings schon klar, wieso dem so ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Ein nur 4,2 Kilometer langer, 1030 Höhenmeter vernichtender Höllentrip, 40° bis 25° Gefälle, mit S-2 bis S-4 recht hart bewertet. Komplett durchfahren werden wohl nur Auserwählte können, alle anderen lernen Demut. Alleine würde ich das im übrigen nicht mehr in Angriff nehmen. Davon abgesehen ist diese Strecke für Singletrail Fans jedenfalls einen Besuch wert, und sei es nur, um sein eigenes Fahrkönnen in die richtigen Relationen setzten zu können. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nähere Infos auf der Linkleiste -&amp;gt; Nordpark&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Julius&lt;/p&gt;
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            <title>Schweizertor &amp; Öfenpass</title>
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                 &lt;h2&gt;Alpines Freeriding in Postkarten-Kitsch Landschaft.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Die Sandholzer Alpin Tour 37 b hatte es mir schon länger angetan. Nur verwirklichen hat sich das Unterfangen lange nicht so recht lassen, da die Tour doch etwas vom Schuß liegt und der Anstieg überdies eher lang und mühsam ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im September 2005, ein Tag mit starkem Föhneinfluss und die beiden Werner und mich zieht es jetzt doch eionmal ins schöne Montafon. Von Vandans aus starten wir eine längere Auffahrt durch das Rellstal. Die Fahrverbotstafel am Beginn der Forststraße hat auch eine Zusatztafel &amp;quot;gilt auch für Fahrräder&amp;quot; oder so ähnlich; uns stört das nicht und die schweren Geländewagen die mit Karacho und Staubfahne an uns vorbeibrausen offensichtlich auch nicht. Anfangs in einem engen Tobel führt der Weg bald über saftige Almwiesen, die von schroffen Felsnadeln eingerahmt sind unserem ersten Etappenziel, der Zaluanda Alpe, entgegen. Der Föhn bläst uns ganz schön stark entgegen, kostet glatt einen Gang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Kommentar im Bikeguide &amp;quot; Es gibt Biker, die Gefallen daran finden, ..landschaftlich sehr schön aber Überlange Tragestrecke.&amp;quot; klingt abschreckend, ganz so masochistisch ist die Angelegenheit dann aber doch nicht. Von der Zaluanda Alpe aus können wir noch ein rechtes Stück weit auf einem, zwar ruppigen, Güterweg bis Karrenweg weiterfahren. Die Schiebepassage bis zum Schweizertor  ist landschaftlich schlichtweg fantastisch, auch wenn uns oben der Föhnsturm fast schon umhaut. Vom Schweizertor bis zum Öfenpass heiát es dann noch mal schieben, nicht so schlimm, als Entschädigung können wir einem Rudel Gämse beim herumklettern zusehen. Oben angekommen machen wir erst einmal eine kleine Pause und genießen das schöne Bergpanorama. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der sehr technische Trail vom Öfenpass zur Lindauer Hütte hat es zwar schon in sich, ist aber bis auf insgesamt vielleicht 300 Meter -wir mussten halt an einzelnen Abschnitten und immer wieder mal an Einzelstellen kurz vom Rad- grundsätzlich schon fahrbar; einige Abschnitte waren vom August Unwetter frisch vermurt. Macht im Gegenteil für alle viel Freude, die technische Trails in grobem Geläuf mögen. Leider ist der Trail im Verhältnis zum Aufwand, den der Aufstieg macht, etwas kurz. Ab der Lindauer Hütte, wo wir uns noch etwas stärken und von den Strapazen erholen,  schneidet auch immer wieder mal ein interessanter Wanderweg den Güterweg. &lt;br /&gt;Und von Latschau zurück nach Vandans ist mir halt auch nichts besseres als die Rodelbahn eingefallen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Die Tour empfiehlt sich für unerschütterliche Trail Liebhaber und die super Landschaft entlohnt reichlich für die unausweichlichen Schiebepassagen zum Schweizertor und Öfenpass. Unser Netto Zeitaufwand betrug 5 Stunden.&lt;/p&gt;
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                 &lt;h2&gt;Erste Schritte auf dem Weg zu Freeride Touren.&lt;/h2&gt;
                &lt;p&gt;Es gibt Wege und Ziele, die grundsätzlich nicht mit dem Bike befahrbar sind, weil sie in fester Hand von Wanderern sind; das heutige Ziel ist von der Sorte. Außer, das Wetter ist, in unserem Fall idealer weise, wenig einladend, neblig und unappetitlich kalt. Der 6.November 2005 war so ein Tag. So richtig lustig ist es um 08.30 morgens noch nicht, als Gerd und ich uns auf die Bikes schwingen und die wenig spektakuläre Bergetappe in Angriff nehmen . Wir sind nur zu zweit, zu schlecht sind die Wetteraussichten und/oder zu verlockend das warme Bett für den Rest der Truppe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nebel und feuchte Kälte umhüllen uns und prompt meldet sich mein Asthma, also wird die Auffahrt heute wohl 10 Minuten länger dauern, auch wurscht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2 Stunden später, wir haben uns echt Zeit gelassen, liegt der Abzweig vom Forstweg unter uns, wir schieben, fahren, schieben wieder dem Kulminationspunkt entgegen. Die Kulisse ist fast schon gespenstisch. Wir bilden zwei grelle Farbtupfen in einer nebelig bläulich gehaltenen Gebirgslandschaft und zwischendurch geben die höheren Nebelschwaden einen imposanten, fröstelnden Blick auf die umgebenden Berge wie Zimba, Drei Türme, Sulzfluh, Elser etc. frei, während das Tal in einem Meer aus Nebel ertrinkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Rest ist Flow. Vorerst rollt es sich echt easy, abgesehen von ein paar nassen und vertrackten Wurzelpassagen, die uns auch mal kurz absteigen lasen. Der folgende Trail, normalerweise mehr als nur überlaufen von Wanderern und somit für Biker tabu, ist menschenleer. Idealzustand also und unsere Freude mit dem abwechslungsreichen und anspruchsvoll verspielten Trail, gespickt mit Stufen, Felspassagen, um Ecken laufenden Holzstufen und auch verlockenden Anliegern ist groß. „Adrenalin saufen“ meint Gerd.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Abschluß dann noch ein Waldtrail echt happig. Mit einer dicken Laubschicht auf solcherart verborgenen, dafür aber wenigstens nassen Wurzeln wird die Aktion auch nicht leichter; der eine oder andere kleinere Abflug bringt uns deshalb auch nicht wirklich aus der Ruhe. Ziemlich am Schluss noch eine steile Rampe, mit Wurzeln durchsetzt, die meine Reifen an die Haftungs- und mich an meine eigenen Grenze bringt. Als ich sehe, wie Gerd zu Fuß mehrmals nur mit Mühe einen Sturz vermeiden kann, glaub ich selber fast nicht, das gefahren zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Autor: Julius&lt;/p&gt;
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