
Ehrenkodex
Biken auf alpinen Wegen und Steigen wird bei uns derzeit recht gut toleriert. Damit das so bleibt, sollten ein paar einfache Verhaltensweisen beherzigt werden.
Vertride Alpine Rules - Selbstverpflichtung:
Hot Spots meiden! Hot Spots sind populäre Routen, die stark frequentiert werden. Hier kann es vermehrt zu Konflikten mit anderen Wegbenutzern und Wegehaltern kommen.
Keine Postings in Internetforen! Behaltet eure Traumtrails für euch - sie werden es euch danken. Wenn ihr Storys und Bilder von euren Touren veröffentlicht, tut dies bitte ohne konkrete Ortsangaben oder gar GPS-Tracks. Das hilft, keine Hot Spots entstehen zu lassen.
Risken minimieren! Das Gebirge ist kein Spielplatz. Deshalb immer defensiv fahren und sich und andere nicht unnötig gefährden.
0,0 Promille! Leider nicht für alle sebstverständlich. Dabei wirkt sich Alkohol, selbst in geringsten Mengen, schon in leichterem bis mittelschwerem Gelände schnell fatal aus.
Erste Hilfe Set! Ein Fahrer sollte immer ein Erste-Hilfe-Set dabeihaben und als letzter fahren.
Aufeinander warten! Die Gruppe sollte ausgewogen zusammen gesetzt und niemand überfordert sein. Weder bergauf, noch bergab.
Konditions-Management! Bergaufrennen sind beim alpinen Freeriding sehr kritisch. Es kann dann bergab an Kraft und Konzentration fehlen.
Kleine Gruppen! Massenaufläufe von Bikern im Gebirge verursachen nur Unruhe und Probleme (vgl. Hot Spots). Max. 6 Biker pro Gruppe sind mehr als genug, bis zu 4 ist besser.
Ellbogen- und Knie-Protektoren! Die gehören zur Grundausrüstung, wie der Helm.
Schuhwerk! Trittsichere Bergschuhe gehören ebenso zur Grundausstattung. Klickpedale bergen auf schwierigen technischen Singletrails nur unnötige Risken.
Helm! Ein guter Freeride Halbschalenhelm ist ideal. Fullface Helme erzeugen oft Angst und Aggressionen bei Wanderern und passen deshalb besser in den Bikepark.
Bremsspuren vermeiden! Bremsspuren verursachen Erosion. Kurven und Serpentinen nicht abschneiden; Hinterrad versetzen macht eh mehr Spass.
Kontrolliert fahren! Die Geschwindigkeit so wählen, dass man jederzeit rechtzeiti stehen bleiben kann (das ist z.B. mindestens 10m VOR Wanderern).
Steinschlag vermeiden! Auf keinen Fall Steinschlag verursachen; falls das doch doch mal passiert, laut und deutlich „Achtung: Steinschlag!“rufen.
Wetter beobachten! Vor der Tour den Wetterbericht einholen. Auf der Tour laufend die Wetterentwicklung beobachten und wenn nötig sofort umkehren /abfahren. Im Gebirge können Gewitter und Wetterstürze extrem schnell auftreten; das stellt eine tödliche Gefahr dar.
Vorrang für Wanderer! Bei entgegenkommenden Wanderern immer rücksichtsvoll und freundlich sein, zur Seite stehen und Platz machen. Sie werden euch dafür (garantiert fast immer) lieben.
Nicht lärmen! Lautes Rufen und Lärmen im Gelände stört Waldtiere und auch Menschen, die sich erholen wollen.
Schutzzonen und Schonzeiten beachten! Wild braucht Rückzugsgebiete und Schutz, vor allem in der Schonzeit. Also nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit bis in den letzten Winkel vordringen und abseits aller Wege durch die Pampas brechen.
Keinen Müll hinterlassen!


