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Espresso Tour

 

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Aufgrund der anhaltenden Schneefällen und Schlechtwetter Eskapaden wird die Powder-Saison auf unbestimmte Zeit verlängert“

Diese und andere Medienberichte kursieren nun seit einiger Zeit in den Nachrichten und auf diversen öffentlichen Plattformen. Wir Xitrailer (sonst mehr als nur winteraffin) sind uns jedoch einig – wir haben genug von schlechtem Wetter und Schneegestöber. Die neue Bike Saison muss jetzt her. Und zwar nicht irgendwie – ein richtiges Highlight soll es werden: Ab in den Süden – Gerd, Fred, Börni, Martin, Chris und Xitrail-Mobil-Fahrerin Nora düsen ab ins sonnig-warme Tessin.

Ihr kennt ja bestimmt diverse Versuche so viel Rad und Rider wie möglich ins Auto zu verfrachten. In diesem Falle war bei mir (Chris) die Grenze mit 3 Bikes, 3 Rider und einer Shuttledame erreicht. Glücklicher Weise will auch Nora gerne ein wenig Sonne auf ihrer Haut verspüren, weshalb sie sich sofort (mehr oder weniger freiwillig) für den Xitrail Taxi Service meldet. Gerne nehmen wir dies zum Anlass, unseren Ride auf unbestimmte Zeit und Distanz auszudehnen.

Am Lago Maggiore ankommen, sind wir noch ein wenig Faul – ja man könnte meinen der Winterschlaf steckt noch in uns. So lassen wir uns gerne noch einige Meter mit unserem Xitrail-Mobil hochshutteln. Denn wir sind uns bewusst da „rollt“ noch was auf uns zu. Vierzehnhundert HM gemütliche Asphalt- und Trail-Gespräche inklusive Gipfelsturm mit geschultertem Bike warten auf uns. Unsere hübsche Shuttledame macht es da wohl besser und erklimmt den einen oder anderen Gipfel zu Fuß und ohne Bike. Auch schön. Ein ganz gewöhnlicher Tag also.

Dies ändert sich jedoch rasch. Am ersten Gipfel angelangt, kommt schon das erste Highlight zum Vorschein. Neben der Aussicht auf rasante und ruppige Trails packen wir mal ganz easy den Kaffeekocher aus und genehmigen uns den ersten Gipfel-Espresso in diesem Jahr. Ich wage verwegen zu behaupten, den ersten Gipfel-Espresso in der langjährigen Xitrail Geschichte überhaupt! Schnell sind wir uns einig, eine neue Tradition ist geboren. Aber genug geschunkelt, auf geht’s zur Tat.

Nach kurzer Lagebesprechung versenken wir den Winterschlaf in den unter uns liegenden See und donnern mit Getöse, hüpfend und jauchzend unserem Zwischenziel entgegen. Schnell, schneller am schnellsten – wir jagen Rad an Rad Richtung Tal. Extremes Geballer auf ruppigstem Geläuf, gespickt mit der einen oder anderen Spitzkehre ist schon eine feine Sache für den Einstand. Leider erreichen wir viel zu schnell die angesteuerte Senke. Also das ganze nochmal. Ab auf den nächsten Gipfel.

Während wir uns durch schattige Laubwälder manövrieren (um nicht zu sagen basteln) und uns beim Aufstieg den Trail Meter für Meter einprägen wird die Vorfreude immer größer. Wir sind uns sicher – auch der nächste Gipfel sollte einen Espresso bereitstellen 😉 Nach längerer Rast und einem Espresso intravenös geht es los. Schoner an, Espressokanne verstaut. „Ladies and Gentlemen – please start your engines“. Hier finden wir alles: kniehohes Laub gespickt mit schönen rutschigen und unsichtbaren (da bedeckten) Felsbrocken, trockene Abschnitte auf denen unsere Staubwolken bis weit hinter dem Horizont sichtbar werden (Bemerkung der Redaktion: Wunschdenken oder Realität?) dann wieder Highspeed Passagen unterbrochen mit allerlei feinen Mutproben. Leider viel zu schnell kommen wir unten am Lago an doch zum Glück ohne Lädierungen. Na ja fast, denn dem einen oder anderen Reifen ging halt ständig die Luft aus. Am Strand angekommen heißt es jetzt nur noch: Brotzeit check, Bierchen check und die Shuttlefahrerin überreden uns doch bitte wieder abzuholen. Und was kommt dann? Ganz einfach: Chillare und Dolce Vita am Lago.

Die Ländle Crew ist dann schon ziemlich neidisch auf Fred und Gerd. Diese haben doch die geniale Eingebung ein zweiter Tag im Tessin würde auch nicht schaden…

Chris (Text) & Fred (Foti)

 

 

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1 Kommentar

  1. alecho el burracho 2016/06/02

    merci jungs für den tollen bericht – hoffentlich bald mal wieder! lg

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