we love mountains

Indian Summer

Als wir letzte Woche über diesen genialen Indian Summer philosophierten lächste in uns wieder der Wunsch am Samstag ein kleines Abenteuer zu erleben. Ursprünglich waren einige Varianten im Gespräch. Vom lässigen Bikepark Plausch bis zum Uphill-Monster mit über 1500hm war irgendwie alles dabei. Wie es halt so ist, besinnt man sich dann wieder und wir entschlossen uns in unserem Freeride-Wohnzimmer Montafon die Gegend rund ums Hochjoch unsicher zu machen.
Gesagt, getan… um 10:00 haben wir pünktlich den Hilux von Alex (mercy fürs Fahren) geladen und cruisten in Richtung Schruns. Schon bei der Durchfahrt zur Bergbahn waren wir ein wenig verunsichert, da uns Scharen von Touristen begegneten. Ja man könnte meinen, wir hätten tiefsten Winter und es fand gleichzeitig irgendein WM-Lauf und zusätzlich ein Konzert eines jungen deutschen Rapper´s statt…
Kurzerhand entschieden wir uns für einen anderen Klassiker. Jawohl – ein fixer jährlicher Höhepunkt in unserem mittlerweile recht breit gestreckten Trail-Portfolio.
Ein Spitzkehren Monster der richtig derben Sorte sollte es werden. Unser radical root trail 🙂

Oben angekommen trauten wir unseren Augen nicht – wir wurden heute die Rotsocken einfach nicht los. Wir sahen die Wandersleut’ wie in einer Ameisenkolonne den Bergkamm entlang wandern. Nach kurzer Abstimmung war uns dies jedoch egal und wir ballerten in gepflegter Manier los. Nun mussten wir schliesslich ein wenig taktisch fahren um uns nicht den Unmut der Fussgänger zuzuziehen. In den heutigen Zeiten, die durch diverse 2 Meter Regeln im benachbarten Ausland, geprägt sind ist das nun wirklich ein unbedingtes Muss. Aber für genau diese Situationen haben wir ja schliesslich unseren Trail-KodX.

Was nun darauf folgte ist Programm. Der Trail bietet wenig Chancen um sich zu orientieren – akklimatisieren – warmzuwerden. Eigentlich genau 5 Meter und dann saugt er dich ein – gnadenlos und erbarmungslos geht bereits der Einstig von Statten.
Kurz darauf wird’s wird wohl jeder Spitzkehren Junky seine Erfüllung finden. Eine Kehre folgt der nächsten – der Abstand teilweise nicht mal mehr eine Rahmenlänge. Alex war wohl recht froh, das er sein kurzes Pitch dabei hatte. Die restlichen Spezi, Proceed und Liteville Protagonisten machten das Beste aus der Situation.
Mit einem breiten Grinsen erledigten wir den ersten Teil des Trails der mir persönlich schon mächtig Körner gekostet hat.
Im zweiten Teil begegneten wir wieder unserer Alljährlichen Lachgarantie. Ein ca. 2m hohes Wildgatter, das den gesamten Weg versperrte. Jedes Jahr werden wir vom Anblick des versperrten Vorhängeschlosses geblendet und kamen in Versuchung einfach rüberzuklettern. Und alle Jahre wieder kam einer unserer Jungs wieder auf die Idee einfach nur mal die Türe zu öffnen…
Nach kurzem Güterweg Intermezzo fanden wir den Einstieg. Gnadenlos steil, rutschig, schwammig und aber einfach leider nur geil. Hier kommt richtig Flow auf. Mit fettem Grinset im Gesicht erledigten wir auch hier die Kür. Spitzkehren, Speedpassagen, Mega Steile Abgänge, Wurzelmonster wie sie im Buche stehen. Eine Kombination, die wohl jedem Xitrailer das Herz aufgehen lässt.

Leider viel zu schnell ging das Abenteuer vorbei. Wir verabredeten uns mit Julius zum mittlerweile obligatorischem AfterTrailBier im Gasthaus Sternen in Rankweil. Natürlich besprachen wir da auch schon wieder die nächsten Abenteuer und begutachteten die Muster unserer neuen Xitrail Outfits.
Jaaa… es gibt wohl schlechtere Möglichkeiten einen Samstag mit Freunden zu verbringen 🙂
Jungs – vielen Dank für den geilen Tag!!!

so long… ride on… und cya
Chris

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