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Regitzer Spitze

Obwohl es langsam gegen Ende November geht, haben wir immer noch beste Bike-Bedingungen vor der Haustüre. Heute sind die Würfel auf ein nahes Ziel in Graubünden gefallen: die Regitzer Spitze, die, obwohl nicht sehr hoch, doch markant aus dem Rheintal ragt. Die Anfahrt aus Feldkirch erfolgt kurz und schmerzlos in nur 30 Minuten.

Etwas schmerzhafter wird dafür die recht kurze Auffahrt mit sehr sehr knackigen Steigungen. Die superbe Aussicht entschädigt. Weil wir auf gemäßigtes Terrain tippen, lassen wir die Schoner vorsichtshalber gleich im Rucksack, wo sie ja am wirkungsvollsten sind. Der Trail ist anfangs flowig mit viel Charme, führt oft direkt an der Kante der unter uns liegenden Felswände entlang und lässt uns relaxed dahin cruisen. Und wird dann im unteren Drittel noch knackig genug, um sich die Schoner an den dafür vorgesehenen Körperstellen statt im Rucksack zu wünschen. Hatten wir gar nicht so erwartet, umso besser.

In Fläsch beginnt der Rückweg nach Luzisteig. Doch halt, links zweigt ein Fussweg ab, den wir auch noch die Bikes hochtragen müssen. Wirkt unspektakulär, nur schlaucht mich der Aufstieg ziemlich, bin wohl wieder einmal in schlechter Verfassung. Na ja, wir fahren den Weg in der Folge mit Genuss wieder runter. Jetzt wird klar, der Trail ist steiler als ich dachte. Noch einmal ein Wonnetrail der auch fordernde Stellen bietet.

Ein schöner Biketag, auch wenn die Regitzer Spitze kein Geheimtipp sondern unter Bikern recht bekannt ist und man öfters auf Gleichgesinnte trifft. Wir kommen auch wieder.
Julius

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1 Kommentar

  1. Jürgen 2014/11/23

    Schoner schonen und dafür ungeschont die Dornen kronen (äh, krönen):
    Tja, ab und an kann auch uns noch ein Trail mit technischen Gusto-Stückerln (positiv) überraschen.
    Und selten gilt wie gestern – jeder Bergab-Meter ein echter (XI-)Trail-Meter 😉 Also ímmer eine Reise wert.
    Ride On unter dem Motto:
    Dem Nebel entfliehen, dem Schnee nicht zu nahe kommen…
    Jürgen

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