Zum Anfang das Ende!

Klingt fast mysthisch, nicht? Wie die Singularität vor dem Urknall und Raum und Zeit eines, vielleicht holographischen, Universums. Hmm? Pipifax, viel Xitrail profaner! Schälkisch und doch wahr.

Die Saison 2016 war derart lang, dass wir schlichtwegs – trotz Silvesterfeierns und so – den Wechsel auf 2K17 nicht ganz gerafft hatten. Touren über die Baumgrenze bis ganz zum Schluss und bereits am 2. Januar waren wir, immer noch oder schon wieder, alpin unterwegs. Bei besten Bedingungen und mit Sonne. Obwohl die Temperaturen in hohen Lagen schon klar machten, dass nicht gerade Sommer ist.

Eine neue Erfahrung zum Beispiel konnte die, bisher noch nicht gestellte, Frage: „Wie bremse ich jetzt das Vorderrad richtig an, um das Hinterrad zu verstzen, wenn ich meine Finger nicht mehr spüren kann?“, eindeutig klären. Tatsächlich mit „Fingerspitzengefühl“, selbst wenn man sich eben dieses, anhand anderer sensorischer Eindrücke, mühsam abstrahieren muss. Fühlt sich übrigens voll blöd bis unangenehm an (daß man die Finger nimmer spürt, stimmt ja so nicht ganz, das fehlende Tastempfinden wird ja durch den nadelstichartigen Schmerz hinreichend ausgefüllt), geht aber irgendwie. Muss es ja auch.

So waren wir also noch fleißig in den Bergen und auf Trails unterwegs, haben einen neuen Monster-Uphill mit etwas über 24% Durchschnittssteigung über 950 Höhenmeter unterworfen, wurden manchmal vom ungestüm vorwärtsdrängende E-Bike abgeworfen, haben neue Lines geplant und manchmal wieder verworfen.

Und dann war das Ende am Anfang da! Wurde aber auch Zeit! Endlich Schnee! Anfang der Schitourenzeit! Powder!

Wo genau das Ende oder der Anfang des Einen oder des Anderen ist oder so, das haben wir jetzt nicht mehr klären können. Aber dafür gibt es vielleicht Berufenere als uns Xitrailer.

Julius

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