#ehrenkodex #besmart

Biken auf alpinen Wegen und Steigen wird bei uns recht gut toleriert. Damit das so bleibt, sollten ein paar einfache Verhaltensweisen beherzigt werden.

#für ein gutes Auskommen mit Wanderern

Hot Spots!
Auf populären, stark frequentierten (Wander) Routen, kommt es eher zu Konflikten mit anderen Wegbenutzern und Wegehaltern. Hot Spots deshalb besser meiden. Oft ist das Problem unter der Woche, zu Randzeiten oder außerhalb der Saison schon aus der Welt.

Kleine Gruppen!
Maximal 6 Biker pro Gruppe sollten das Limit sein, bis zu 4 Rider ist besser, weniger ist mehr.

Vorrang für Wanderer!
Rücksicht gegenüber Wanderern, zur Seite stehen und Platz machen ist „be nice“. Sie werden euch dafür (garantiert fast immer) lieben.

Tempo!
Die Geschwindigkeit so wählen, dass man immer rechtzeitig stehen bleiben kann (mindestens 10m VOR Wanderern).

Steinschlag!
Auf keinen Fall Steinschlag verursachen; falls das doch doch passiert, laut und deutlich „Achtung Steinschlag!“ rufen.

Brems- und Fahrspuren!
Bremsspuren von blockierenden Rädern verursachen Erosion – und müssen nicht sein. Das gilt auch für das Abschneidern von Kurven und Serpentinen, das Hinterrad zu versetzen schafft Abhilfe.

Schutzzonen und Schonzeiten!
Wild braucht Rückzugsgebiete und Schutz, vor allem in der Schonzeit. Schutzzonen und Schonzeiten sind ein Tabu. Auch nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit bis in den letzten Winkel vordringen und abseits aller Wege durch die Pampas brechen.

Müll!
Das Gelände sollte so verlassen werden, wie es vorgefunden wurde. Müll gehört in den Rucksack, nicht an den Wegrand.

Lärm!
Geschrei und Lärm im Gelände stört Waldtiere und auch Menschen, die sich erholen wollen.

Postings im Internet!
Traumtrails sind nach detaillierten Postings schnell überlaufen und werden als Folge oft genug für Biker gesperrt. Storys und Bilder von euren Touren sind auch ohne konkrete Ortsangaben oder gar GPS-Tracks interessant.

#für die eigene Sicherheit

Risiken eingrenzen!
Das Gebirge hat keine Sturzräume und Fangzäune. Deshalb immer überlegt und defensiv fahren, um sich und andere nicht unnötig zu gefährden.

Gruppenverhalten!
Die Gruppe sollte ausgewogen und niemand überfordert sein – weder bergauf, noch bergab. Aufeinander warten und auf Bergauf-Rennen verzichten, damit abwärts genügend Reserven an Kraft und Konzentration da sind.

Wetter!
Den Wetterbericht einholen und auf der Tour laufend die Wetterentwicklung im Auge behalten. Wenn nötig, frühzeitig umkehren / abfahren. Durch Stauwirkung treten Gewitter und Wetterstürze im Gebirge extrem schnell auf!

0,0 Promille!
Alkohol wirkt sich schnell fatal aus und ist damit auf Trails ein absolutes „no go“.

Trittsichere Schuhe und Freeridepedale!
Klickpedale gehören auf CC und Tourenbikes – auf Extremtrails sind sie tabu!

Schutzausrüstung!
Schienbein-,  Ellbogen- und möglichst Rückenprotektoren, Handschuhe und Helm (ein guter Freeride Halbschalenhelm ist ideal; Fullface Helme können zu Angst und Aggressionen bei Wanderern beitragen) gehören zum Standard.

Erste Hilfe Set!
Ein Fahrer sollte immer ein Erste-Hilfe-Set dabei haben.

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