G Punkt

Ein Herbst Tag fast wie aus dem Bilderbuch, da gehen wir doch zur Abwechslung einmal wandern, nicht?

Samsatag vor dem Wahltag herrscht tolle Herbststimmung, auch wenn sich tags darauf die politische Großwetterlage beträchtlich eintrüben soll, wie wir heute wissen; aber das ist ja wohl eine ganz andere Story…Groß Autofahren freut keinen von uns und so nehmen Werner, Gerhard, Udo (nach einer Miniskus OP wieder halbwegs trailtauglich) und ich einen eher unscheinbaren Berg in der Nähe unter die Stollen.Die ersten Meter fahren wir gemeinsam und entspannt, bis es mich reißt: rechts zweigt der Fußweg zu unserem Ziel ab, links führt ein Forstweg noch ca. 400 Hm gen Gipfel. Ein unsittlicher Gedanke: „weshalb fahren, wenn ich tragen kann?“ frißt sich mit Highspeed durch meine Ganglien, bahnt sich den Weg zum Sprachzentrum und stößt auf Zustimmung bei Udo bzw. wohlwollendes Kopfschütteln bei den beiden anderen Gsponen.  Also trennen sich unsere Wege, vorerst.

Bei einer sonnenbeschienenen Alpe ca. 350 Hm unter dem auserkorenen Gipfel  warten die „Fußgänger“ dann auch prompt gute 20 Minuten auf das fahrende Volk; auf einem feinen Holzbankerl fläzen und die wärmende Sonne genießend läßt sich das aber durchaus ertragen, zumal die Arbeitswoche eh von Megasrtress geprägt war. Also Pause, und dann gemütlich und friedlich wieder vereint auf zum letzten Gipfelsturm.

Viel zu schnell oben, nur knappe 1000Hm waren das, schon wieder Pause und etliche Wanderer, die uns zwar mit scheelen Blicken bedenken aber ansonsten sehr freundlich sind. Die einen essen, relaxen und genießen den tollen Ausblick, während ich mit der Fotocamera umher flitze und schnell Unruhe in die Runde bringe, wohl auch ein wenig nerve, halt wie immer. Längst bin ich dem Bann des vor uns liegenden Trails erlegen, ich will da runter und zwar jetzt und sofort und überhaupt…Endlich, die ersten Meter, direkt ab dem Gipfelkreuz. Staune nicht schlecht, als Udo und ich einen spontanen Applaus „einfahren“, die anfangs scheelen Blicke der Wanderer sind offensichtlich einer gewissen Begeisterung für unsere etwas exotische Interpretation des Mountainbikens gewichen, das freut ungemein.Der Trail ist eine Wonne, bis auf ein paar Stellen eher easy und ab der Mitte  wird dann sogar ein „richtiger“ Singletrail (im klassischen Sinn)daraus, mit Anliegern und Bodenwellen, die zu netten Sprungeinlagen einladen, soweit wir das halt können. Ein paar Fotostops noch, ein kleiner Gegenanstieg, und schon geht es  mit Karacho die letzten Meter über freie Wiesenhänge, mit einer Wegspur von vielleicht 20 cm Breite, zurück zu unserem Ausgangspunkt.

Waow war das irre, wann i nur aufhörn könnt.. Will  i eh net, genau wie die anderen Xi´s. Und so sind wir dann halt beim Abschluß Bierchen auch schon wieder  dabei, die nächste Xi-Trail Tour zu planen. Autor: julius

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